Die Geschichte des Turmes

Nach Anregung des Pastors Paul Rathgens aus Malente trafen sich am 11.01.1902 25 Bürger, um ein Lokalkomitee für die Errichtung einer Bismarcksäule zu bilden. Unter der Leitung des Pastors Rathgens wurde der Verein "Bismarckturm" in Malente gegründet. Das Bauwerk sollte wegen der der guten Aussicht auf dem 88 m hohen Holzberg bei Neversfelde errichtet werden. Die Freigabe des Holz-Turmes erfolgte am 28.06.1908. Eine Treppe mit 150 Stufen und Zwischenpodesten führte zur Aussichtsplattform.

Im Frühjahr 1918 wurde der Turm abgebrochen, weil die Instandhaltungskosten nicht mehr aufgebracht werden konnten Obgleich Jahrzehnte ins Land zogen, blieb die Erinnerung an den Turm erhalten 1996 erfolgte die Gründung des Neversfelder Verschönerungsvereins e.V. Dem Verein ist zu verdanken, dass der von Helmut Bahlert gemachte Vorschlag, einen hölzernen Aussichtsturm zu errichten, in den Jahren 2004/2005 umgesetzt wurde. Der 28,85 m hohe Holzbergturm, der durch Spendensammlungen finanziert wurde, entstand nur wenige Meter vom ursprünglichen Standort des ehemaligen Bismarckturmes. Auch diese Holzkonstruktion musste abgerissen werden. 2017, als der zweite Holzbergturm verschwand, war bereits der eiserne Wille vorhanden, dem Holzberg einen Turm zu geben.

Das „geistige Fundament“ auf dem der dritte Turm errichtet werden konnte ist das energische Bemühen des Verschönerungsvereins Neversfelde mit den Vorsitzenden ….. und den aktiven Vereinsmitgliedern um einen Aussichtsturm auf dem Holzberg. In Absprache mit dem Verschönerungsverein Neversfelde wurde die Bauträgerschaft für den Aussichtsturm vomFörderverein Dorf und Natur in Malente e.V. übernommen. Die Entscheidung für die Errichtung eines Stahlturmes wurde getroffen, in der Hoffnung, dass auch noch die Enkelgeneration den Blick vom Turm über die reich gegliederte Kulturlandschaft schweifen läßt.

Der Bau des Turmes wurde ermöglicht durch die großzügigen Sponsoren Dörte und Kay Cornils (Dörte und Kay Cornils Stiftung. Fördergelder der Aktiv Region und der Bingo Projektförderung wurden für den Turm bereitgestellt. Finanzmittel und ehrenamtlicher Einsatz der Vereine Födona und des Verschönerungsvereins Neversfelde waren ebenfalls erforderlich. Die Turmstreben symbolisieren die vielfältige Zusammenarbeit zwischen Personen, damit dieses Bauwerk entstehen konnte.